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Stützpunkte im Bezirk Rohrbach

In diesem Bereich wurden alle Stützpunkte des Bezirkes Rohrbach zusammengefasst und übersichtlich dargestellt. Dies ermöglicht detaillierte Einblicke in die jeweiligen Fachrichtungen und deren Positionierung im Bezirk Rohrbach. Für weiterführende Informationen bzw. Informationen über Stützpunkte in ganz OÖ bietet das Landesfeuerwehrkommando einen sehr schön aufbereiteten Überblick: Überblick Stützpunkte in OÖ

Aufgabe:
Hilfeleistung vor Ort bei Großbränden, wo eine rasche Wiederbefüllung der Atemluftflaschen erforderlich ist.
Begleitung bei Taucheinsätzen, Hilfeleistung bei Schutzanzugeinsätzen sowie Assistenz bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen.

Fahrzeug:

  • Mercedes Benz 818D
  • Allradantrieb
  • Besatzung 1:2

Ausrüstung:

  • Atemluftkompressor 200/300 bar , ca. 50 leere Atemluftflaschen pro Stunde
  • Stromerzeuger 30 kVA, pneumatischer Lichtmast
  • Innen und außenliegende Füllleiste
  • 6 Stk. Pressluftatmer, Atemmasken und 12 Reserveflaschen
  • Markise als Sonnen- u. Witterungsschutz
  • Schnelleinsatzzelt (betriebsbereit in 2 Minuten, beheiz- u. beleuchtbar
  • Wärmebildkamera
  • Handfunkgeräte inkl. Sprechgarnitur
  • Schutzanzüge der Schutzstufe 2 und 3 mit Fremdbelüftungssystem
  • Div. Warn- und Messgeräte (Exmeter, Prüfröhrchen etc.)
Foto (C) FF Rohrbach im Mühlkreis

Fahrzeug:

  • Mercedes Benz Econic 1828

Baujahr:

  • 2006

Funkrufname:

  • Leiter Rohrbach

Ausrüstung:

Wasserwerfer, Rollgliss, Gerätesatz Absturzsicherung, Krankentrage, Korbtrage, Fognails, D-Schnellangriffstasche, Feuerlöscher, Motorsäge, Schnittschutzhose, Schläuche, Strahlrohre, Atemschutzgeräte, Notstromaggregat, Beleuchtungsmittel, Megaphon, Handfunkgerät, elektrischer Druckbelüfter ...
Verwendung: Die Drehleiter ist ein Rettungsgerät für die Brandbekämpfung sowie für die Unterstützung bei technischen Einsätzen. Das Fahrzeug wurde von allen Gemeinden des Bezirkes mitfinanziert und für den gesamten Bezirk Rohrbach zuständig.

Der Taucherstützpunkt 6 im Bezirk Rohrbach besteht aus den Tauchergruppen Niederranna, St. Peter und St. Martin mit insgesamt 36 Tauchern. Zur Aufgabe der Tauchergruppen gehört die Suche nach ertrunkenen Personen nach Unfall oder Selbstmord. Ebenso unterstützen die Tauchergruppen bei der Bergung von Fahrzeugen, Schiffen oder Gerätschaften aus dem Wasser.
Angefordert wird der Taucherstützpunkt nicht nur im Bezirk Rohrbach sondern bei größeren Sucheinsätzen auch im ganzen Bundesland. Die häufigsten Einsatzgebiete im eigenen Bezirk sind die Donau sowie die zahlreichen Flüsse und Teiche.

Die Zusammenarbeit mit Luftfahrzeugen ist ein bedeutender Schritt in der taktischen und technischen Entwicklung der Feuerwehr. Hubschrauber und Flugzeuge sind heute für die Unterstützung der Feuerwehr bei Wald- und Flächenbränden sowie bei Hochhausbränden von wesentlicher Bedeutung.
Damit die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Luftfahrzeug klaglos funktioniert, sind einige grundsätzliche Kenntnisse, gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen, sowie gemeinsames Üben Voraussetzung.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, stehen speziell ausgebildete Feuerwehrmänner, sogenannte FLUGHELFER für einen Luftfahrzeugeinsatz zur Verfügung.

Im Bezirk Rohrbach gibt es 2 Flughelfer, die auch überörtlich zum Einsatz kommen (Hochwasser 2002 im Bezirk Urfahr Umgebung). Der Flughelferstützpunkt wurde 1991 in Rohrbach, aus Erkenntnissen einer Waldbrandbekämpfungsübung im Böhmerwald, installiert. Im Zuge dieser FUB-Übung, unter dem damaligen Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Friedrich Hauer, musste festgestellt werden, dass ein Brand im Böhmerwaldgebiet, welches auch ein beliebtes Ausflugsgebiet darstellt, mit herkömmlichen Mitteln katastrophale Folgen hätte (Mangel an natürlichen Löschwasser).
Eine umfassende Beurteilung ergab sodann die Notwendigkeit eines Flughelferstützpunktes im Bezirk Rohrbach.

Foto (C) FF Rohrbach im Mühlkreis

Das Wechselladefahrzeug ist ein Stützpunktfahrzeug des Katastrophenhilfsdienst des Landes Oberösterreich und für den gesamten Bezirk Rohrbach zuständig. Das Hauptaugenmerk dieses Fahrzeugs (WLFA-K1) liegt am Transport von Abrollbehältern bis max. 10t. Als Basisausrüstung führt das Trägerfahrzeug einen Abrollbehälter (mit Vertikallift) mit Palettengabel, Lasttraverse, Holzgreifer, Schüttgutgreifer und Arbeitskorb mit. Auf einem dieser Abrollbehältern befindet sich auch die Ölwehrausrüstung, mit welcher es zu diversen Öl- oder Gefahrstoffeinsätzen alarmiert wird.

In den letzten Jahren haben Starkregen, Schneedruck, Eisregen und Unwetterkapriolen deutlich gezeigt, wie verwundbar wir sind, wenn es um unsere Stromversorgung geht. Daher wurde in die 18 Bezirke Oberösterreichs zusätzlich zu den Feuerwehr-Stromerzeugern je ein Stromerzeuger mit einer Leistung von 100 kVA verlagert. Die Verlagerung in die Bezirke wurde 2021 abgeschlossen. Damit wurde ein weiterer Meilenstein für präventive Maßnahmen in Hinblick auf drohende Einsatzszenarien wie Energieknappheit und Blackout gesetzt. Jeder STROMA-Stützpunkt hat zusätzlich 2 Stück Schmutzwassertauchpumpen GRINDEX MASTER N verlagert bekommen, wobei mit dem STROMA 4 Stk. dieser Tauchpumpen betrieben werden können. 

  • Förderleistung: 3000 l/min
  • Druckhöhe: max. 27 m
  • E-anschluss: 400 V
  • Anschluss: Storz A fix mit Übergangsstück A auf 2xB

Im Bezirk Rohrbach gibt es 2 Strahlenmessstützpunkte, den des OÖ Landesfeuerwehrverbandes in Oberkappel und vom Bezirksfeuerwehrkommando wurde ein zusätzlicher Stützpunkt in Auberg eingerichtet. Gerade durch die Nähe zum tschechischen Kernkraftwerk Temelin ist diese Einrichtung der Feuerwehr bei einem Störfall sehr wichtig. Bereits beim Unfall im Kernkraftwerk Tschernobyl unternahmen die Strahlenmesstützpunkte erste Messungen und wurden auch zur Kontrolle von Fahrzeugen auf Kontamination an den Grenzübergängen nach Tschechien eingesetzt.

Die Wasserstützpunkte sind mit verschiedenen Booten ausgestattet. Es handelt sich hierbei um Zillen, Motorzillen, Arbeitsboote (A-Boote) und Schlauchboote. Aufgeteilt sind diese auf die Feuerwehren Niederranna, Kirchberg, Neuhaus-Untermühl, St. Peter am Wimberg sowie St. Martin. Diese Wasserfahrzeuge haben sich vor allem im Hochwassereinsatz sehr gut bewährt und dienen zur Rettung von Menschen, Tieren und Sachgütern. Auch der Einsatz bei Ölunfällen wird mit den motorisierten Wasserfahrzeugen zum Beispiel beim Aufbringen von Ölsperren erleichtert. Auch die Taucher nutzen die Boote bei ihren Einsätzen in den Gewässern.